Fotos: PK
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Lage, Lage, Lage: Das Frankfurter Westend, das Holzhausenviertel, das Nordend, Dichter- und Maler-Viertel – diese Wohnquartiere in Frankfurt sind heiß begehrt. Dabei hat Frankfurt gleichwertige, feine Wohnlagen an viel mehr Stellen der Stadt zu bieten. Die allerdings kaum jemand kennt, geschweige denn wahrnimmt. Wir schon. In unserer Reihe „Frankfurter Lagen“ stellen wir Ihnen Orte in Frankfurt vor, die zu Unrecht ein Graue-Maus-Dasein fristen.

 

Wenn Sie, liebe Kunden, Tipps und Hinweise haben, erreichen Sie uns am einfachsten unter:

 

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Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre  Anregungen.

Höchster Perle – Eine Liebeserklärung an ein Villen-Quartier

Frankfurt/Main (März 2015) – Sonnenstrahlen wärmten an diesem Samstagvormittag den Schlossplatz der Höchster Altstadt. Daher hatten das „Gasthaus zum Bären“ und die „Alte Zollwache“ Biergartenbänke aufgestellt und eingedeckt. Eine Einladung zum Frühschoppen. Wer im Villen-Viertel Seebachstraße, Liederbacher Straße, Gebeschusstraße wohnt,  erreicht den Höchster Schlossplatz zu Fuß in etwa zehn, mit dem Fahrrad in fünf Minuten, vorausgesetzt er läßt sich weder vom Getümmel am Höchster Bahnhof noch von den verlockenden Angeboten des Höchster Marktes ablenken. (Weiterlesen)

Ein Hauch von Romantik durchweht das Villen-Viertel, die benachbarte Patisserie weckt Gelüste

Frankfurt/Main (Mai 2015)/PK – Es braucht wenig Fantasie, um sich vorzustellen, dass Georg von Brentano gelegentlich mit seinem berühmten Bruder Clemens von Brentano durch den Park an der Nidda geschlendert ist. Irgendwann vor 200 Jahren. Ob der Spaziergang der Brentano-Brüder je stattgefunden hat, wissen Historiker. Feststeht, dass Georg von Brentano Anfang des 19. Jahrhunderts zunächst das Landhaus in Rödelheim erworben hatte und später auch das berühmte Petrihaus. Noch heute trägt der Park den Namen von Brentanos. Als Landschaftspark schmiegt er sich genauso einfühlsam an die meist träge dahinfließende Nidda wie der benachbarte Solmspark. Das dicht bewachsene Flußufer der Nidda und die beiden Parks bilden das grüne Zentrum des Frankfurter Vororts Rödelheim. Jenseits des Solmspark und der Nidda liegt das von  Marquard-, Röderichstraße und „Am Hofengarten“ begrenzte Villenviertel. (Weiterlesen)

Wo das Nordend Bornheim küßt - Der Günthersburgpark als Oase

Frankfurt/Main (Mai 2015) – Drüben in Alt-Bornheim locken schätzungsweise 100 Kneipen zum Relaxen. Die Traditons-Lokale Dünker und Solzer bieten Wein,  Apfelwein und alles andere. In den Straßen Alt-Bornheims herrscht das pralle Leben. Bis spät in die Nacht. Nur gut, dass zwischen Comenius- und Wetteraustraße ein paar Hundert Meter und der Günthersburgpark liegen. Die Bewohner der Jugendstilvillen, die den Park rechts und links säumen, bekommen also vom Feier-Lärm im Hot Spot Bornheims kaum etwas mit, genießen aber gleichwohl den Standortvorteil. Dieser Vorteil erwächst natürlich nicht nur aus der Nähe zu Alt-Bornheim und seiner besagten Kneipendichte, sondern und vor allem aus der Nachbarschaft zum Günthersburgpark. Seine Geschichte reicht bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück. Er grenzt das (feine) Frankfurter Nordend vom urbanen Frankfurt-Bornheim ab. (Weiterlesen)

Konsulate, Hockey und immer wieder Fluglärm

Frankfurt/Main (Mai 2015) – Die Ausläufer des Luisa-Parks, exzellente Villen in der Nachbarschaft, die Bundesanstalt für Kartographie, eine vierspurige Ausfallstraße, vis a vis die Uni-Kliniken, ein halbes Dutzend Hockeyplätze, dann und wann ein ICE und immer wieder Fluglärm, den Jets vor der Landung auf die Nordwestbahn erzeugen: der Standort hat weiß Gott eine Menge Kontrast zu bieten. Nur eines nicht. Einkaufsmöglichkeiten.  Wer hier (bislang) wohnt, läßt liefern oder hat Personal, was sich um das Alltägliche kümmert. An der Kenneydey-Allee/Ecke Richard-Strauß-Straße entsteht gerade ein Dutzend Stadtvillen mittlerer Größe mit Eigentumswohnungen und Penthäusern der feinen Art. Wer hier hinzieht, will sich ein bisschen absondern,  vom Getöse hinter den Gleisen stadteinwärts. (Weiterlesen)

Wildschweine als penetrante Nachbarn - Der Wald als Freund

Frankfurt/Main (Juli 2015)/PK – Hier hinten sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht.  In der westlichen Verlängerung der Rheinlandstraße in Schwanheim, dort, wo die kleinen Straßen nicht Straße, sondern Weg heißen und Namen verlockender Rheingaustädte tragen – wie Aßmannshäuser Weg, Oestricher Weg und Rauenthaler Weg – dort hinten, grenzen die Gründstücke der Anrainer direkt an den Schwanheimer Wald. Klingt idyllisch und romantisch. Ist es im Prinzip auch. Wenn da nicht die Wildschweine wären. Sie durchwühlen bei Nacht den Waldboden bis unmittelbar an die Zäune der benachbarten Villen. Tagsüber bietet ihnen der Wald genügend Deckung.(Weiterlesen)

Und dann und wann eine Prachtvilla - Kontraste in Griesheim und Nied

Frankfurt/Main (August 2015)/PK – Die beiden westlichen Frankfurter Vororte Griesheim und Nied eint vieles. Beide liegen an Main und Nidda. Nied mehr an der Nidda, Griesheim mehr am Main. Beide Stadtteile schmiegen sich an den Niedwald. Nied mehr als Griesheim. Und beide Stadtteile stehen im Ruf, von Problemvierteln geprägt zu sein. Dutzende wilder Müllhalden, heruntergekommene Straßenzüge, vernachlässigte Grünanlagen und laute Gewerbequartiere stützen dieses Urteil. Kontrast zu ihnen liefern kleine Quartiere, in denen es Freude macht, zu wohnen. In Griesheim zählt dazu das Viertel um’s Mainufer. In Nied ragen das Carree um die Straßen, „Auf dem Berg“, „Auf dem Gleichen“und das kurz vor der Mündung der Nidda in den Main heraus. (Weiterlesen)

Der Eschersheimer Speckgürtel beginnt mit einem Weißen Stein

Frankfurt/Main (Januar 2016)/PK – Es gab eine Riesenparty. Damals, Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, als in Frankfurt die ersten U-Bahn-Strecken eröffnet wurden und die ziemlich weit draußen gelegene Nordwest-Stadt dank der neuen Untergrund-Strecken mit der Frankfurter City im Minutentakt verbunden wurde. Die 1968 mit großem Pomp in Betrieb genommenen U-Bahnstrecken der Linien U1, U2 und U3 kürzten den Weg aus dem Nord-Westen der Stadt an die im Zentrum gelegene Frankfurter Hauptwache drastisch ab. Nutznießer waren nicht nur die Nordweststädler, sondern natürlich auch alle Anrainer entlang der U-Bahn-Strecke. Also auch die Villen-Viertel-Bewohner zwischen den U-Bahn-Stationen „Weißer Stein“ und „Hügelstraße“ beiderseits der Eschersheimer Landstraße. Über Nacht rückten die freistehenden Einfamilien-Villen mit ihren eindrucksvollen eingewachsenen Grundstücken rings um Willibrachstraße-Am Kirchberg- Schwager-Lindenring-Höllberg- und Haeberlinstraße viel näher an die City. (Weiterlesen)

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